Glossar / Wissensdatenbank

A

Agio

Was ist ein Agio?

Das Agio ist ein Aufgeld, das zusätzlich zum Kaufpreis oder zum Kurswert entrichtet wird. Das gilt beispielsweise für den Wertpapierhandel, Devisengeschäfte und beim Erwerb von Aktienfonds und Sachwertbeteiligungen. Für die Erhebung des Agios gibt es je nach Anlageform unterschiedliche Gründe. Wenn eine AG neue Aktien ausgibt, wird ein Aufgeld auf den Nominalwert erhoben. [mehr lesen]

AIFM und AIFM-Richtlinie

Was sind Alternative Investmentfonds Manager und die AIFM-Richtlinie?

Als Alternativer Investmentfonds Manager wird nach Art. 4 der AIFM-Richtlinie jede juristische Person bezeichnet, deren reguläre Geschäftstätigkeit darin besteht, einen oder mehrere Alternative Investment Funds (AIFs) zu verwalten. Das bedeutet, dass das jeweilige Anlagevehikel nich... [mehr lesen]

Alternative Investmentfonds (AIF)

Was sind Alternative Investmentfonds (AIF) ?

Alternative Investments im Allgemeinen sind Geldanlagen, die nicht auf die klassischen Finanzprodukte wie Aktien, Anleihen, börsennotierte Investmentfonds oder andere an der Börse gehandelte Papiere setzen. 

Verschiedene alternative Investments

Das Angebot an alternativen Investments ist äußerst heterogen. ... [mehr lesen]

EURAMCO eröffnet seinen Anlegern mit Alternativen Investmentfonds die Möglichkeit sich an Großprojekten in Europa, den USA  und Australien zu beteiligen. Außerdem können Sie mit unseren AIF von dem Zukunftsmarkt Erneuerbare Energien profitieren.

Alternative Investments

Was sind Alternative Investments ?

Alternative Investments sind Geldanlagen, die nicht auf die klassischen Finanzprodukte wie Aktien, Anleihen, Investmentfonds oder andere börsennotierte Papiere setzen. Die Investoren versprechen sich von alternativen Investments oft eine höhere Rendite als sie bei den klassischen Anlagenformen erzielt werden. Die Anleger müssen aber auch oft mit ... [mehr lesen]

Anlageimmobilien

Definition und Erläuterung: Was sind Anlageimmobilien?

Unter Anlageimmobilien versteht man Immobilien, die nicht als Wohnung zu eigenen Wohnzwecken genutzt werden, sondern als Kapitalanlage dienen. Dazu gehören beispielsweise:
  • Bürogebäude
  • Einkaufszentren
  • Hotelimmobilien
  • Gewerbeimmobilien für Lagerung, Produktion und/oder Logistik
  • Wohnimmob... [mehr lesen]

Asset Management

Der Begriff Asset Management stammt vom englischen „Asset“ gleich (Anlage-) Vermögen eines Unternehmens. Im weiteren Sinne bezeichnet Asset Management demzufolge eine Finanzdienstleistung , die auf Vermögensverwaltung durch verschiedene Finanzinstrumente gerichtet ist und das Ziel hat, den Wert des Anlagevermögens zu steigern.

Investitionsziele für ein Asset Management

Bei der Wah... [mehr lesen]

Assetklassen

Definition: was sind Assetklassen?

Assetklassen, oder auch Anlageklassen genannt, gliedern das Anlageuniversum. Sie dienen zur Unterteilung dieses nahezu unendlich großen Feldes unterschiedlicher Finanzprodukte, die um das Geld der Investoren buhlen. „Sortiert“ werden sie hinsichtlich des jeweiligen Risiko-Rendite-Verhältnisses und des Investitionshorizontes. Unterscheidungsmerkmale... [mehr lesen]

Ausschüttung

Begriff der Ausschüttung

Wenden wir uns zunächst der Definition des Begriffs "Ausschüttung" zu. Ganz allgemein bezeichnet man mit dem Begriff Zahlungen von Unternehmern an ihre Anteilseigner. Je nach Rechtsform des jeweiligen Unternehmens unterscheidet man Dividenden bei Aktiengesellschaften, Entnahmen bei OHGs und Einzelunternehmen oder Gewinnausschüttungen bei G... [mehr lesen]

 

 

 

 

 

 

B

Bafin

Was ist die BaFin ?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (kurz „BaFin“) ist eine selbständige, rechtsfähige Bundesanstalt des öffentlichen Rechts zum Zwecke der Überwachung und Kontrolle der Kapital- und Finanzmärkte Deutschlands. Sie wurde 2002 gegründet als Bündelung der bisherigen Bundesaufsichtsämter für Kreditwesen, Wertpapierhandel und Versicherungswesen, so dass die Finanzaufsicht ab diesem Zeitpunkt ganzheitlich in einer Hand liegt. [mehr lesen]

Beitrittsvereinbarung

Definition:  Was enthält eine Beitrittsvereinbarung?

Viele AIF sind in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG verfasst. Wollen Anleger dieser Gesellschaft als Kommanditisten beitreten, müssen sie eine Beitrittsvereinbarung schließen. Sie fixiert die Höhe der Einlage der Kommanditisten, der Haftungssumme und den Beitrittszeitpunkt. Für diejenigen Kommanditisten, die bereits vorh... [mehr lesen]

Beteiligungsgesellschaft

Definition und Zweck der Beteiligungsgesellschaft

Anders als etwa bei aktiven Produktionsunternehmen handelt es sich bei einer Beteiligungsgesellschaft um ein Unternehmen, das überwiegend oder ausschließlich Kapitalbeteiligungen an anderen Unternehmen erwirbt, hält und veräußert. Unternehmenszweck ist also nicht die Produktion von Gütern oder der Handel von Waren, sondern die Erziel... [mehr lesen]

Betongold

Definition Betongold

Betongold ist eine umgangssprachliche Umschreibung für Immobilien, die insbesondere auf deren Werthaltigkeit in inflationären Szenarien abstellt. Ähnlich wie bei Gold wird behauptet, dass Anlageimmobilien wie auch selbstgenutzte Immobilien quasi eine „Versicherung“ gegen Geldentwertung darstellen würden.

Das ist insofern richtig, als gerade Core-Immobilien ... [mehr lesen]

Bonität

Der Begriff „Bonität“ stammt vom Lateinischen „bonus“ und heißt einfach übersetzt „gut“. Im weiteren Sinne bedeutet er laut Gablers Wirtschaftslexikon das Ansehen von Personen, Unternehmen und Ländern im geschäftlichen Verkehr.

Bonität des Vertragspartners ermitteln

Im engeren Sinne wird diese Bedeutung dahingehend spezifiziert, wie „gut“ der Vertragspartner für die... [mehr lesen]

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Definition Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ist eine deutsche Bundesbehörde und dem Bundesministerium der Finanzen unterstellt. Gegründet wurde sie am 9. Dezember 2004 als bundesunmittelbare, rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts und ist seit dem 1. Januar 2005 am Markt aktiv. Sie fungiert als zentrale Immobilienverwa... [mehr lesen]

Büroimmobilienfonds

Was sind Büroimmobilienfonds ?

Die Büroimmobilienfonds sind ein langfristiges Investment. Im Rahmen von Alternativen Investmentfonds (AIF) haben deutsche Anleger die Chance von diesen attraktiven Märkten zu profitieren. Und das weltweit. Zu den Büroimmobilien gehören auch die besonders begehrten Core-Immobilien, was diese so überaus attraktiv macht, erfahren Sie hier [mehr lesen]

EURAMCO hat eine lange Erfahrung mit Büroimmobilien und deren Management. Und das nicht nur mit deutschen oder europäischen Projekten, sondern mit attraktiven Core-Immobilien auf den gefragtesten Märkten weltweit. Momentan gehören dazu Objekte in Europa,  in Australien  und in den USA. Die Auflage weiterer Büroimmobilien-Fonds wird kontinuierlich untersucht und bei passender Gelegenheit vorbereitet. Wenn Sie sich über aktuelle Angebote für Anleger in diesem boomenden Marktsegment interessieren, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns  auf.

C

Cash Flow

Die direkte Übersetzung des englischen Begriffes „Geldfluss“ stellt eine wichtige Kenngröße der betriebswirtschaftlichen Analyse dar. Für einen gewählten Zeitraum werden Einzahlungen und Auszahlungen gegenüber gestellt, um den Cash Flow zu ermitteln und so die Liquidität der zu analysierenden Einheit (Unternehmen oder allgemein Wirtschaftssubjekt) beurteilen zu können.

Cash Flow (C... [mehr lesen]

Clean Energy

Mit der Transformation zum Zwecke der Dekarbonisierung der Wirtschaft geht bisweilen ein Anflug von Begriffsverwirrung einher: Mal spricht man von Erneuerbaren Energien, mal von Grüner Energie, mal von Clean Energy (auf Deutsch: Kohlenstofffreie Energie). Damit sind die drei Säulen der Nachhaltigkeit angesprochen.

Definitionen: Clean Energy - Erneuerbare Energie - Green Energy

Doch was ... [mehr lesen]

Core Immobilien

Was sind Core Immobilien ?

Als Core Immobilien bezeichnet man Objekte die gewerblich oder zumindest vorwiegend gewerblich genutzt werden. Was diese Immobilienkategorie besonders auszeichnet und gerade für Anleger überdurchschnittlich attraktiv macht, sind die Lagen, die Ausstattung, die Flexibilität, der Zustand, die Mieterstruktur und zunehmend auch die Nachhaltigkeit (Green Building)... [mehr lesen]

Wenn Sie sich für die Investition in eine Core Immobilie interessieren, halten wir Sie gerne über geplante neue Fondsprodukte zu diesem Themenbereich auf dem Laufenden, senden Sie uns einfach hier eine kurze Nachricht.

Corporate Governance

Definition Corporate Governance

Der Begriff Corporate Governance umschreibt alle Verfahren, Regeln, Leitlinien und „Gesetze“, die die Führung eines Unternehmens bestimmen. Er definiert also den rechtlichen und faktischen Ordnungsrahmen in Bezug auf Leitung und Kontrolle, also Management  des Unternehmens. Als solches ist Corporate Governance keineswegs ein neuartiges Thema, Disk... [mehr lesen]

D

Dachfonds

Ein Dachfonds ist jeder Fonds, der nicht direkt in Assets, sondern seinerseits in andere Fonds (genannt „Zielfonds“) investiert, also quasi ein Dach über die anderen Fonds aufspannt. Im Englischen werden solche Konstruktionen „Fund of Funds“ oder „Umbrella“ (= Schirm) genannt. Als Investmentfonds sind sie in Deutschland erst seit Ende der 90er Jahre zugelassen. Grundsätzlich können ... [mehr lesen]

Dekarbonisierung

Definition Dekarbonisierung

Dekarbonisierung bezieht sich auf das Wort Carbon, das Kohlenstoff bedeutet. Man meint damit, die Nutzung fossiler Energiequellen wie Kohle, Erdgas oder Erdöl zu reduzieren, um die bei ihrer Verbrennung entstehenden CO2-Emissionen zu reduzieren. Denn CO2 verursacht in der Erdatmosphäre den sog. Treibhauseffekt, der entscheidend zur raschen Erderwärmung beitr... [mehr lesen]

Die Zertifizierung der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen)

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB wurde im Juni 2007, durch 16 Organisationen aus der Bau- und Immobilienwirtschaft, gegründet. Als Non-Profit-Organisation mit Sitz in Stuttgart hat es sich die DGNB zur Aufgabe gemacht, Wege und Lösungen für nachhaltiges Planen, Bauen und Nutzen von Bauwerken zu entwickeln und zu fördern. In diesem Sinne stellt die DGNB ihr Know-h... [mehr lesen]

Direktinvestment

Definition Direktinvestment

Bei einem Direktinvestment erwirbt der Anleger (im Unterschied zu Investitionen über Fonds und erst recht über Dachfonds) nicht indirekt (mittelbar), sondern unmittelbar Eigentum an einer konkreten Sache, dem jeweiligen Investitionsobjekt. Dazu zählen etwa Immobilien, Container (Schiffscontainer) oder Flugzeuge, aber auch eine Anlage zur Erzeugung erneuerbar... [mehr lesen]

Direktkommanditist

Treuhandkommanditist und Direktkommanditist

Für die Beteiligung an einem geschlossenen Investmentfonds in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft (KG) stehen zwei verschiedene Varianten zur Verfügung. So könne sich Anleger entweder indirekt als Treugeber über einen Treuhandkommanditisten oder direkt als so genannter Direktkommanditist an einer KG beteiligen.

Anonymer Anleger - ... [mehr lesen]

Diversifikation/Diversifizierung

Definition Diversifizierung (Diversifikation)

In der Betriebswirtschaftslehre ist Diversifizierung eine Maßnahme aus dem Bereich der Wachstums- und Risikopolitik eines Unternehmens. Durch Modifizierung und/oder Erweiterung der Produktpalette, der Geschäftsbereiche, der Kunden, Märkte und Zielregionen möchte man Verlustrisiken reduzieren und Gewinnchancen verbessern. Weil nicht nur Unt... [mehr lesen]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Due Diligence-Prüfung

Was ist eine Due Diligence-Prüfung? 

Der Begriff Due Diligence (oder länger „Due Diligence-Prüfung“) bedeutet auf Deutsch so viel wie gebührende Sorgfalt und damit die sorgfältige Prüfung und Untersuchung eines Unternehmens oder eines anderen, größeren Investitionsprojekts durch einen potentiellen Käufer. Analysiert werden dabei insbesondere die wirtschaftlichen, juri... [mehr lesen]

E

Eigenkapital und Eigenkapitalquote

Definition: Was ist Eigenkapital?

Grundsätzlich bezeichnen die Wirtschaftswissenschaften denjenigen Teil des Gesamtkapitals als Eigenkapital, der sich in der Bilanz als (positiver) Unterschiedsbetrag von Vermögen einerseits und Schulden andererseits ergibt. Damit ist das Eigenkapital identisch mit dem Reinvermögen, es steht dem jeweiligen Wirtschaftssubjekt ohne zeitliche Befristung da... [mehr lesen]

Energieausweis

Wofür braucht man einen Energieausweis?

Der Energieausweis soll Daten zum Energieverbrauch, zu den anfallenden Energiekosten und damit zur Energieeffizienz einer Immobilie liefern und damit die Grundlage zum Vergleich unterschiedlicher Gebäude vor einer Entscheidung zum Kauf, zur Pacht oder zur Miete dienen. Deshalb muss er seit 2009 bei Vermietung oder Verkauf von Wohngebäuden mit ein... [mehr lesen]

Environmental Social Governance (ESG)

Environmental Social Governance (ESG) - Was bedeutet ESG?

Environmental Social Governance – ESG (zu Deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) wird als weitgefasster Begriff für CSR (Corporate Social Responsibility) verwendet. ESG bezeichnet Kriterien für nachhaltiges Wirtschaften von Unternehmen. E wie Environment umfasst Umweltschutzaspekte wie etwa Emissionen von Treibhaus... [mehr lesen]

 

 

 

Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)

Zweck des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)

Seit seinem Inkrafttreten im Jahr 2000 ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine der zentralen Säulen der Energiewende in Deutschland und Vorbild ähnlicher Regelungen in mehreren Ländern. Es zielt darauf ab, den Anteil der Energien aus erneuerbaren Quellen bis 2050 auf mindestens 80 % zu erhöhen, ihren Anteil also energisch auszubauen. ... [mehr lesen]

Erneuerbare Energien-Fonds

Definition Erneuerbare Energien-Fonds?

Unter Erneuerbare Energien-Fonds versteht man Vehikel zur Kapitalanlage, die sich nicht nur für die Investoren, sondern auch für die Umwelt bezahlt machen. Sie sind ein beliebtes Asset im gesamten Fondsuniversum und werden dementsprechend in ganz unterschiedlichen rechtlichen „Verpackungen“ angeboten. Im Segment der Alternativen Investment... [mehr lesen]

F

Family Office

Ein Family Office ist eine Gesellschaft oder in manchen Fällen auch nur eine lose, nicht gesellschaftsrechtlich strukturierte Organisation, die speziell für die Verwaltung von Vermögenswerten und Finanzangelegenheiten einer sehr wohlhabenden Familie oder Einzelperson eingerichtet wurde.

Definition Family Office

Die juristische Definition versteht darunter Unternehmen zur bankenunabhän... [mehr lesen]

Finanzanlagenvermittlung

Was ist eine Finanzanlagenvermittlung?

Die Vermittlung von Finanzanlagen ist ein erlaubnispflichtiges Gewerbe im Sinne des § 34f Abs. 1 GewO (Gewerbeordnung). Die Erlaubnispflicht für die Finanzanlagenvermittlung umfasst die Vermittlung von Anteilen an inländischen und EU-ausländischen offenen und geschlossenen Investmentvermögen,  Das sind Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Ab... [mehr lesen]

 

 

Fonds – Ein Gesamtüberblick

Definition Fonds

Das Wort Fonds kommt aus dem Französischen und bezeichnet streng genommen „finanzielle Mittel“. In der Finanzwelt spricht man im Jahre 2021 von Fonds oder Investmentfonds, die der gemeinschaftlichen Geld- bzw. Kapitalanlage mehrerer voneinander unabhängiger Anleger(gruppen) dienen. Jeder Fonds ist ein Sondervermögen, das von einer →  Kapitalanlagegesellschaf... [mehr lesen]

Fondsanbieter

Was sind Fondsanbieter?

Die Aufgabe von einem Fondsanbieter ist es, die Investitionen der Anleger zu bündeln. Zu den beliebtesten Fonds der Investoren in Deutschland gehören Fonds, die in Aktien und eine Reihe weiterer Assets wie z.B. Immobilien investieren. Man bezeichnet Unternehmen, die Fonds anbieten, auch als Fondsgesellschaft. Je nach Fondsart handelt es sich dabei heute um e... [mehr lesen]

Fondsgesellschaft

Was ist eine Fondsgesellschaft?

Die frühere Fondsgesellschaft wird seit Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuches im Jahr 2013 Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) genannt. Das ist eine rechtlich selbstständige Einheit, die bei Anlegern Finanzierungsmittel einsammelt und in vorher festgelegte Anlageklassen investiert und anschließend verwaltet. Das können Aktien, Anleihen und Derivate [mehr lesen]

Fondsmanagement

Was ist Fondsmanagement?

Fonds werden von einer Fondsmanagerin oder einem Fondsmanager professionell verwaltet. Zu deren verantwortungsvoller Aufgabe gehört es, Anlageentscheidungen zu treffen. Und zwar in einem vorgegebenen Rahmen, der von grundsätzlichen Anlagebedingungen definiert wird. Außerdem müssen natürlich gesetzliche Bestimmungen und Grenzen berücksichtigt werden. Der vom ... [mehr lesen]

Fondsphasen

Was sind die sechs Fondsphasen?

Offene Investmentfonds kann man in der Regel zu einem beliebigen Zeitpunkt kaufen und verkaufen. Alternative Investmentfonds (AIF) hingegen, folgen einem festgelegten zeitlichen Ablauf in verschiedenen Fondsphasen, den der Anleger unbedingt kennen sollte. Ein Verkauf vor dem Ablauf der letzten Phase ist zwar möglich, da AIF aber nur auf einem unreguli... [mehr lesen]

Fondssparplan

Nicht alle Anleger können es sich leisten, großvolumigere Einmalanlagen mit 5- oder höherstelligen Euro Beträgen zu tätigen, wie sie in aller Regel als Mindestzeichnungssumme zum Erwerb von Anteilen an Investmentfonds erforderlich ist. Das ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit, sich an Fonds zu beteiligen und Vermögen aufzubauen. Eine weitere Möglichkeit ist der Fondssparplan.

Defin... [mehr lesen]

Fondsvolumen

Definition des Begriffs Fondsvolumen

Das Volumen eines Fonds oder Fondsvolumen bezeichnet das gesamte Kapital eines Fonds in Geld. Dadurch wird nicht der wirtschaftliche Wert der Fondsgesellschaft angegeben, sondern vielmehr die Summe der an Anleger ausgegebenen bzw. von Anlegern gezeichneten Fondsanteile. Ob bei der Berechnung des Fondsvolumens der Markt- oder der Ausgabepreis herangezog... [mehr lesen]

Fremdkapital und Fremdkapitalquote

Kurzdefinition Fremdkapital

Fremdkapital (auch Kreditkapital, Verbindlichkeiten oder Schulden) ist grundsätzlich die Bezeichnung für die nach den Vorschriften des HGB (Handelsgesetzbuch) bilanziell ausgewiesenen Verbindlichkeiten und Rückstellungen eines Unternehmens gegenüber Gläubigern, sofern sie rechtlich entstanden oder wirtschaftlich verursacht sind.

Fremdkapital und Eigenk... [mehr lesen]

G

Gebäudeenergiegesetz - von der Energieeinsparverordnung (EnEV) zum GEG

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll einen möglichst sparsamen Einsatz von Energie, und zwar möglichst erneuerbarer Energie, in Gebäuden erreichen.

Welche Vorgaben macht das Gebäudeenergiegesetz (GEG)?

Das Gesetz enthält Vorgaben zur Heizungs- und Klimatechnik, außerdem zum Wärmedämmstandard und zum Hitzeschutz von Immobilien. Neubauten müssen bestimmte Prozentsätze regenerative... [mehr lesen]

Gesamtmittelrückfluss

Unter den Kennzahlen, die einen Vergleich unterschiedlicher Anlagealternativen ermöglichen, ist der Gesamtmittelrückfluss eine der einfachsten Informationen.

Definition Begriff Gesamtmittelrückfluss

Er wird definiert als die Summe aller Auszahlungen (in Euro oder ggf. in einer Fremdwährung) an die Anleger (z. B. die Zeichner einer Sachwertbeteiligung in Form eines geschlossenen Immobi... [mehr lesen]

Geschlossene Fonds

Was sind Geschlossene Fonds?

Geschlossene Fonds  heißen heute korrekt Geschlossene „Alternative Investmentfonds“, kurz „AIF“. Grundsätzlich unterscheidet man in der Finanzwelt zwischen offenen und geschlossenen Fonds bzw. AIFs. Die Anteile an offenen Fonds können täglich gehandelt werden und der Anleger kann diese jederzeit kaufen oder zurückgeben. Zu... [mehr lesen]

Geschlossene Immobilienfonds

Was sind geschlossene Immobilienfonds?

Im Gegensatz zu Offenen Immobilienfonds sind Geschlossene Immobilienfonds nur während der Zeichnungsfrist für Anleger zum Beitritt offen, danach werden sie geschlossen und die Anleger haben in der Regel nur im Notfall Ausstiegsoptionen. Während sich das Portfolio der offenen Fonds im Laufe der Zeit immer wieder verändern kann, bleiben die Objekte... [mehr lesen]

 

 

 

 

 

Geschlossener Spezial-AIF

Was ist ein Geschlossener Spezial-AIF?

Bei einem geschlossenen Spezial AIF  wird in den Anlagebedingungen vertraglich festgelegt, welche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen beim Erwerb der Sachwerte gelten. So werden zum Beispiel bei Investitionen in Immobilien Standort- und Objektqualitäten, Nutzungs­arten, Diversifikation bei Anzahl der Objekte und/oder Mieter, durchschnit... [mehr lesen]

Lesen Sie auch den Hauptbeitrag zum Thema „Spezial-AIF“, der umfassend alle wesentlichen Aspekte behandelt. Diesen Beitrag finden Sie hier.

Gewerbeimmobilien

Was sind Gewerbeimmobilien?

Als Gewerbeimmobilien gelten Gebäude, die ganz oder zum überwiegenden Teil gewerblichen Zwecken dienen. Das ist der Fall, wenn die Räume genutzt werden, um einer gewerblichen Tätigkeit nachzugehen. Und der geht, laut Gesetzgeber jeder nach, der die Absicht verfolgt, mit seiner Tätigkeit finanzielle Gewinne zu erzielen. Das gilt schon für Selbstständige u... [mehr lesen]

Hinweis: Wenn Sie von EURAMCO Informationen zu geplanten und neu aufgelegten Produkten im Bereich gewerbliche Immobilien erhalten möchten, informieren wir Sie gerne, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Green Building

Was versteht man unter einem Green Building?

Als Green Building – deutsch: grünes Gebäude - wird ein Gebäude bezeichnet, das unter dem Leitgedanken der Nachhaltigkeit entwickelt wurde. Dieses Konzept soll über den ganzen Lebenszyklus, angefangen bei der Planung, der Konstruktion, sowie beim Betrieb und der Wartung, und letztlich bei der Demontage verfolgt we... [mehr lesen]

Green Energy Fonds

Was sind Green Energy Fonds?

Unter Green Energy Fonds versteht man Geldanlagen, die sich nicht nur für die Investoren, sondern auch für die Umwelt bezahlt machen. Zu den wichtigsten gehören Nachhaltige Fonds, die sich auf Erneuerbare Energien fokussieren. In Form von Alternativen Investmentfonds beteiligen sich dabei die Anleger beispielsweise an einem Windpark oder einem Sonnenkraftwe... [mehr lesen]

Hinweis:  mit EURAMCO können Sie mit unseren AIF von dem Zukunftsmarkt Erneuerbare Energien profitieren. 

Grundsteuer

Definition  

Die Grundsteuer ist eine Realsteuer, die auf den Besitz von Grundstücken und Gebäuden erhoben wird. Sie hat den Charakter einer Substanzsteuer, weil sie nicht auf den Ertrag aus der Steuerquelle abstellt. Historisch betrachtet ist sie eine der ältesten und wichtigsten kommunalen Steuern in Deutschland. Sie wird von den Städten und Gemeinden erhoben und kommt auc... [mehr lesen]

Grünes Geld

Was ist Grünes Geld - Eine Definition

Grünes Geld ist ein Begriff aus dem Katalog der Werbetermine rund um das Thema nachhaltige Kapitalanlagen. Darunter fallen etwa Fonds mit Erneuerbaren Energien wie zum Beispiel Wind- und Solarfonds , generell nachhaltige Fonds, häufig auch Umweltfonds genannt sowie alle Kapitalanlagen, die sich den ESG-Kriterien unterwerfen. Viele dieser Begriffe g... [mehr lesen]

H

Hedgefonds

Was ist ein Hedgefonds?

Auch wenn der Name das Gegenteil suggeriert, Hedgefonds (von engl. hedge, absichern) können hochriskante Investments sein. Die Manager der Fonds setzen auf eine breite Palette von Finanzinstrumenten, die zwar hohe Chancen bieten, aber auch mit ebensolchen Risiken behaftet sind. Neben Aktien, Anleihen und Rohstoffen investieren sie oft auch in Derivate, [mehr lesen]

I

Immobilienbeteiligung

Was versteht man unter einer Immobilienbeteiligung?

Bevor wir die Möglichkeiten einer Immobilienbeteiligung untersuchen, wollen wir noch eine Begriffsklärung vornehmen.

Die Immobilie

Das Wort Immobilie kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „unbeweglich“. Die Juristen definieren Immobilie als „unbewegliches Sachgut“. Dabei kann es sich um ein Grundstück oder ein ... [mehr lesen]

Immobilienfonds Europa

 

Wirtschaftsraum Europa

Wenn man vom „Wirtschaftsraum Europa“ spricht, meint man meistens den europäischen Binnenmarkt. Dieser Markt basiert auf vier Grundsätzen: dem freien Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapitalverkehr. Der europäische Binnenmarkt, besteht aus 27 Ländern und ist eine der größten Handelsmächte der Welt. Die über 450 Millionen EU-Bürge... [mehr lesen]

Immobilienfonds in Australien

Recherchiert man zum Thema Immobilienfonds in Australien, so fällt einem schnell auf, dass Australien schon seit mehr als einem Jahrzehnt in der Gunst der Immobilien-Anleger steigt. Die Gründe dafür liegen in der bis zur Corona-Krise 20-jährigen wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte des 5. Kontinents:
  • Australien ist reich an Rohstoffen, gehört zu den größten Produzenten von Lithium, G... [mehr lesen]

Immobilienfonds in Deutschland

Bevor wir uns detailliert mit dem Immobilienmarkt und speziell den Immobilienfonds in Deutschland auseinandersetzen, lassen Sie uns einen kurzen Blick auf die ökonomischen Rahmenbedingungen der letzten Jahre werfen.

Positive Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland seit 2000

Deutschland hat sich seit der Jahrtausendwende wirtschaftlich gut entwickelt. Durch die starke industrielle Basis... [mehr lesen]

Immobilienfonds in Österreich

Möchte man sich über die Situation der Immobilienfonds in Österreich eine Bild verschaffen,  so macht ein vorheriger Blick auf die ökonomische Entwicklung der Alpenrepublik Sinn. Von wegweisender Bedeutung war in diesem Zusammenhang die Einbindung Österreichs in die Europäische Union. Am 01.01.1995 erweiterte sich die EU um Österreich, Schweden und Finnland auf 15 Mitgliedstaaten. In d... [mehr lesen]

Immobilienfonds in USA

Die USA sind bereits seit Jahrzehnten nicht nur für ihre Einwohner, sondern auch für deutsche Anleger das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Gerade in der Gunst von Investoren in Immobilien und Immobilienfonds stehen die USA seit jeher an vorderer Stelle, und das hat unwiderlegbare Gründe, die über alle Phasen des Wirtschaftszyklus hinweg und unabhängig von der jeweiligen Präsidents... [mehr lesen]

Immobilienfonds in Zentraleuropa

Wer über die Entwicklungsmöglichkeiten und die Attraktivität von Immobilienfonds in Zentraleuropa nachdenkt, sollte sinnvollerweise zunächst einen Blick auf die wirtschaftlichen Rahmendaten werfen. Mit dem Fall der Berliner Mauer und dem darauffolgenden Zerfall des Ostblocks startete in den zentraleuropäischen Ländern (CEE-Länder: Central and East Europe) ein regelrechter Wirtschaftsboom. I... [mehr lesen]

Immobilienmanagement

Definition Immobilienmanagement

Im Allgemeinen versteht man unter Immobilienmanagement (Neudeutsch auch gerne als Real Estate Management bezeichnet) das ganzheitliche, lebenszyklusorientierte und nachhaltige Management von Immobilien. Auch für Laien offensichtlich gehören dazu die Vermietung, Vermarktung und Verwaltung von Gebäuden mit dem Ziel, sie und damit das in ihnen gebundene Kap... [mehr lesen]

Inflation und Inflationsschutz

Nach vielen Jahren mit Nullzinsen und faktischer Geldwertstabilität ist Inflation seit 2022 wieder ein ernstzunehmendes Thema. Und damit einhergehend natürlich auch der Inflationsschutz für Verbraucher und Anleger.

Inflationsschutz ist gefragt - aber was ist Inflation eigentlich?

Was bedeutet Inflation denn tatsächlich?  Nun, von Inflation sprechen wir, wenn die Preise von Waren ... [mehr lesen]

Institutionelle Investoren

Was sind Institutionelle Investoren?

Das Kapitalanlagegesetz (KAGB) unterscheidet zwischen drei Anlegergruppen: den Privaten, den Semiprofessionellen und den Institutionellen. Institutionelle Investoren sind im Gegensatz zu privaten Anlegern juristische Personen. Sie können in unterschiedlichen Rechtsformen auftreten, gemeinsam ist ihnen der Umstand, dass sie eine Zulassung für die Anlage von Finanzinstrumenten haben. [mehr lesen]

Hinweis:  dies ist ein separater Aspekt des Begriffs „Investoren“. Den kompletten Artikel zum Thema mit allen Unterthemen finden Sie hier.

Internationale Immobilienfonds

Seit Jahrzehnten gehören Immobilienfonds zu den Favoriten privater und institutioneller Anleger. Geschlossene Fonds und, seit Einführung des KAGB in Deutschland, geschlossene Alternative Investmentfonds (kurz: AIF), unterscheiden sich von Investmentfonds und offenen Immobilienfonds dadurch, dass sie nur für einen zu Beginn definierten Zeitraum Anlegergelder einsammeln und diese nach „Schließ... [mehr lesen]

Interner Zinsfuß (IRR)

IRR ist die Abkürzung des englischen Begriffes „Internal Rate of Return“. Im Deutschen spricht man vom internen Zinsfuß. Diese "interne Verzinsung" des für eine Investition eingesetzten Kapitals beschreibt denjenigen Zinssatz, der die abgezinsten Rückflüsse (englisch: Return) dem Kapitaleinsatz gleichstellt. Das heißt, bei der Abzinsung mit diesem Zinssatz resultiert ein Kapitalwert der ... [mehr lesen]

Investition

Was ist denn eine Investition?

Investition (engl. Investment) bedeutet den Einsatz finanzieller Ressourcen für einen Zweck, der in der Zukunft liegt. Das Ziel jeglicher wirtschaftlich motivierten Investition ist eine Steigerung des Einkommens und/oder des Wertes, in den man investiert. Die jeweiligen Investoren können grundsätzlich in Finanz-, Sach- oder immaterielle Werte investieren.... [mehr lesen]

 

 

 

 

 

 

Investmentgesellschaft

Eine Investmentgesellschaft, auch Fondsgesellschaft oder Kapitalanlagegesellschaft (KAG) -  seit 2013 Kapitalverwaltungsgesellschaft - genannt, ist ein Unternehmen, welches liquide Mittel von Anlegern entgegennimmt und die ihnen anvertrauten Gelder nach Maßgabe der gesetzlichen und vertraglichen Grundsätze in diverse Anlageklassen, wie Wertpapiere oder Sachwerte, zum Beispiel Immobilien ode... [mehr lesen]

Investmentvermögen

Definition Investmentvermögen

Investmentvermögen ist laut der gesetzlichen Definition im Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) der Oberbegriff für Organismen (die keine operativ tätigen Unternehmen außerhalb des Finanzsektors sein dürfen) mit dem Zweck einer gemeinsamen Anlage in Wertpapieren gemäß einer festgelegten Anlagestrategie. Darunter werden sämtliche Investmentfonds unabhängi... [mehr lesen]

Investoren

Dies ist der große Überblicksartikel zum Thema "Investoren". [mehr lesen]

Wenn Sie nur einzelne Aspekte des Gesamtartikels interessieren, dann springen Sie bitte zu einem der folgenden Links:

Institutionelle Investoren 
Semiprofessionelle Investoren 
Private Investoren 
Investorenservice 

Investorenbetreuung (Investorenservice)

Was versteht man unter Investorenbetreuung?

Fondsgesellschaften  haben diverse Berichts- und Informationspflichten zu erfüllen, die genauen gesetzlichen Bestimmungen sind im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) festgeschrieben. Eine Hauptaufgabe der Investorenbetreuung, in diesem Zusammenhang wird auch von Investorenservice gesprochen, ist es, die Anleger kontinuierlich mit allen relevant... [mehr lesen]

Hinweis: dies ist ein separater Aspekt des Begriffs „Investoren“. Den kompletten Artikel zum Thema mit allen Unterthemen finden Sie hier

K

Kapitalanlage

Was ist eine Kapitalanlage?

Mit einer Kapitalanlage zielen Investoren darauf ab, langfristig Rendite zu erzielen und so mit der Zeit das investierte Geld zu vermehren. Ein weiteres Motiv für eine Kapitalanlage kann auch die Wahrung von Vermögenswerten sein, beispielsweise in Zeiten erhöhter Inflation. Der Anleger setzt in der Regel für den Zweck der Kapitalanlage vorhandene liquide Mi... [mehr lesen]

Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)

Was ist das Kapitalanlagegesetzbuch?

Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) gibt den rechtlichen Rahmen für Investmentfonds vor. Es beinhaltet aktuell (Stand 12/2018) 359 Paragrafen und dient dem Anlegerschutz von Klein- und Privatanlegern. Verabschiedet wurde das Gesetz am 16.05.2013 vom Deutschen Bundestag. Seit dem 22.07.2013 ersetzt das KAGB das bis zu diesem Zeitpunkt geltende Inve... [mehr lesen]

Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG)

Was ist und macht eine Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG)?

Der Begriff Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) löste mit Inkrafttreten des KAGB  im Jahr 2013 den früher gebräuchlichen Begriff Kapitalanlagegesellschaft (KAG) ab.

Begriff und Einführung

Aufgabe der KVG ist die Betreuung von Investmentvermögen. Unter dem § 17 des Kapitalanlagegesetzbuch ... [mehr lesen]

Kaufnebenkosten

Definition Kaufnebenkosten

Sogenannte Kaufnebenkosten fallen in erster Linie beim Immobilienerwerb an. Sie betreffen in der Welt der Sachwertbeteiligungen demnach vor allem Immobilienfonds. Diese Nebenkosten des Erwerbs sind nicht zu verwechseln mit den so genannten Weichkosten eines AIFs. Diese resultieren aus der Konstruktion des Anlagevehikels.

Bestandteile

Zu den vorliegend b... [mehr lesen]

Kommanditgesellschaft

Die Kommanditgesellschaft (kurz: KG) ist die bevorzugte Rechtsform für Sachwertinvestments in Form von Geschlossenen AIF. Sie ist eine im Handelsregister eingetragene Personengesellschaft, „deren Zweck auf den Betrieb eines Handelsgewerbes unter gemeinschaftlicher Firma gerichtet ist“ (Gabler Wirtschaftslexikon). Das bedeutet, in der KG schließen sich mehrere juristische und/oder natürliche... [mehr lesen]

Kommanditkapital

Das Kapital, welches die Kommanditisten aufbringen - ausgenommen Einlagen der Gründungskommanditisten – entspricht dem Platzierungskapital des geschlossenen Investmentfonds. Neben dem gegebenenfalls aufgenommenen Fremdkapital (Bankdarlehen) stellt es einen wesentlichen Teil des Gesamtkapitals einer Kommanditgesellschaft dar.

Definition: was umfasst Kommanditkapital?

Als Kommanditkapita... [mehr lesen]

L

Lagequalität

Lage, Lage, Lage – die traditionell drei wichtigsten Eigenschaften einer Immobilie beziehen sich auf den geografischen Standort von Grundstücken oder grundstücksgleichen Rechten (z. B. Erbbaurecht). Er bestimmt deshalb den Preis und den Wert einer Immobilie und beeinflusst deshalb auch ihre zukünftige Entwicklung. Aber der Standort ist dennoch nur eines von mehreren Kriterien der Lagequalitä... [mehr lesen]

Laufzeit

Definition Laufzeit

Im allgemeinen wirtschaftlichen Verständnis bedeutet Laufzeit die Gültigkeitsfrist eines einmal geschlossenen Vertrages. Bei Finanzprodukten (etwa Kredite oder Anlageprodukte) kann sie befristet oder unbefristet sein. Die Laufzeit einer Kapitalanlage bedeutet dementsprechend, dass während dieser Frist regelmäßig Zinsen an die Anleger ausgegeben werden und der Anla... [mehr lesen]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leverage und Leverage-Effekt

Definition Leverage-Effekt

Die Bezeichnung Leverage-Effekt leitet sich vom englischen Wort leverage = Hebel ab und bezeichnet, bezogen auf ökonomische Sachverhalte, die überproportionalen Auswirkungen kleiner Ursachen auf ein (Wirtschafts-) Ergebnis.

Der Leverage-Effekt im Finanzbereich

Im Finanzwesen ist der Leverage-Effekt besonders relevant, um das optimale Verhältnis zwisc... [mehr lesen]

Liquidität und Liquiditätsmanagement

Etymologischer Ursprung des Begriffs Liquidität

Der Begriff „Liquidität“ hat seinen Ursprung im lateinischen Adjektiv liquidus (= flüssig) und beschreibt im ökonomischen Sinne die Fähigkeit von Wirtschaftssubjekten (das können Privatpersonen, Unternehmen, Vereine o.a. sein), ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit pünktlich in vereinbarter Höhe erfüllen zu können. Sie ist als... [mehr lesen]

Luxemburger Strukturen

Sprechen Finanzexperten über die Luxemburger Strukturen, so nehmen Sie Bezug auf die verschiedenen luxemburgischen Investmentfondsstrukturen. Diese handeln von regulierten Investmentgesellschaften und unregulierten Holdinggesellschaften für alternative Anlageklassen. Hintergrund ist, dass das Fürstentum Luxembourg sich als First Mover bei der Umsetzung der europäischen Fondsregulierung einen e... [mehr lesen]

M

Mietertrag

Bevor wir die Definition des Begriffs Mietertrag erläutern, ein paar einleitende Worte zum Terminus "Ertrag".

Ertrag in der BWL

Ertrag ist in der Betriebswirtschaftslehre definiert als die einer Wirtschaftseinheit in einer Periode aufgrund der Erstellung von Gütern und/oder Dienstleistungen zugerechneten Einnahmen. Den Gegensatz dazu stellen die Aufwendungen dar, die zur Erstellung dies... [mehr lesen]

Mikrofinanz

Was ist Mikrofinanz?

Mikrofinanz dient heute als Oberbegriff für Finanzdienstleistungen wie Kredite, Sparkonten und Versicherungen für eine Zielgruppe, die – aufgrund fehlender finanzieller Sicherheiten, keinem regelmäßigen Einkommen und Wohnorten abseits der Zentren – von kommerziellen Banken und (Finanz-) Unternehmen nicht bedient wird. Große Aufmerksamkeit hat die Mikrofinanz ... [mehr lesen]

Mindestbeteiligung/Mindestzeichnungssumme

Definition einer Mindestbeteiligung

Mindestzeichnungssumme und Mindestbeteiligung werden synonym verwendet und bezeichnen den kleinstmöglichen Anlagebetrag, den Anleger für den Erwerb von Wertpapieren, Vermögens- oder Kapitalanlagen sowie Investmentfondsbeteiligungen (Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Indizes) mindestens aufbringen müssen. Die konkrete Höhe dieses Betrages wird vom Anbi... [mehr lesen]

Mischfonds

Definition des Begriffs Mischfonds

Mischfonds dienen dazu, das Anlegerportfolio über unterschiedliche Anlageklassen wie etwa Aktien, Anleihen und Rohstoffe zu streuen. Sie sind Investmentfonds, die entweder direkt oder in Form eines Dachfonds in diese verschiedenen Assets investieren, deshalb werden Mischfonds auch als Multi-Asset-Fonds bezeichnet. Damit vereinen Mischfonds in einer einz... [mehr lesen]

N

Nachhaltige Fonds

Was sind Nachhaltige Fonds?

Immer mehr Anleger denken beim Thema Geldanlage nicht mehr über einzelne Aktien oder Aktienfonds nach, sie investieren lieber gezielt in Geldanlagen, die auch für nachfolgende Generationen ein Gewinn sind. Darum wird auch der Ausdruck „enkelsicher“ in diesem Zusammenhang immer gebräuchlicher. Und so werden nachhaltige Fonds zu einem immer gefragteren Thema. [mehr lesen]

Hinweis:  mit EURAMCO können professionelle Investoren  an dieser Entwicklung  durch Nachhaltige Fonds partizipieren. Investitionsobjekte sind Solar- und Wind Onshore Projekte in Europa.. [mehr lesen]

Nachhaltige Kapitalanlagen

Nachhaltige Kapitalanlagen und Nachhaltigkeit

Nicht erst seit dem Inkrafttreten der EU-Taxonomie ist Nachhaltigkeit ein zugkräftiges Werbeargument für die Anbieter von Finanzdienstleistungen, insbesondere nachhaltige Kapitalanlagen. Seit den ersten Warnrufen des Club of Rome in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ist Nachhaltigkeit zum Schutze von Umwelt und Klima ein relevantes ge... [mehr lesen]

Nachhaltigkeit

Der Begriff Nachhaltigkeit ist bereits Jahrhunderte alt. Seine Verwendung wird auf den Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz (1645 bis 1714) aus Freiberg in Sachsen zurückgeführt, der ihn auf die Wald- und Forstwirtschaft anwendete. Er postulierte, bei der Nutzung eines Waldes sollte jeweils nur so viel Holz geschlagen werden, wie der Wald bis zum nächsten Einschlag auf natürlichem Wege wi... [mehr lesen]

 

 

Nettoinventarwert

Was ist der Nettoinventarwert?

Der Nettoinventarwert (engl. Net Asset Value, NAV) gibt den Gesamtwert eines Fondsvermögens an. Ermittelt wird er durch die Addition sämtlicher Vermögenswerte des Fonds, abzüglich aller Verbindlichkeiten. Der daraus resultierende Wert wird durch die Anzahl der umlaufenden Fondsanteile dividiert, so bestimmt man den Nettoinventarwert pro Anteil. Dies... [mehr lesen]

Neuemissionen

Grundsätzlich handelt es sich bei  Neuemissionen um ein neu an der Börse in den Handel gebrachtes Wertpapier. Dazu gehören etwa Anleihen und Aktien, die außer beim erstmaligen Börsengang einer Aktiengesellschaft auch im Wege einer Kapitalerhöhung ausgegeben werden können.

Neuemissionen und die Emissionspreis-Bestimmung

Die Bestimmung des Emissionspreises bei einer Neuemission ... [mehr lesen]

O

Objektmanagement

Was versteht man unter Objektmanagement?

Gebäude sind äußerst komplexe Organismen deren Instandhaltung ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit erfordert. Das gilt insbesondere für Gewerbeimmobilien in denen tagtäglich Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Menschen ein und ausgehen. Und erst recht für Produktionsbetriebe, in deren Immobilien eine hoch komplizierte Technik zum Einsatz kommt.&... [mehr lesen]

Offene Immobilienfonds

Was sind Offene Immobilienfonds?

Die Immobilienpreise steigen unaufhörlich weiter. Für Eigentumswohnungen in den großen Metropolen Deutschlands sind sie 2018 um 15 – 20 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Auch Gewerbe­immobilien legen unaufhaltsam weiter zu. Trotz des Booms gehen Experten bislang nicht von einer Blasenbildung aus, weil die Risiken bei uns zulande gut verteilt... [mehr lesen]

Offener Immobilien Spezial-AIF

Was ist ein Offener Immobilien Spezial-AIF?

Offene Alternative Investment Fonds (AIF) werden, wie geschlossene AIF auch, in unterschiedlichen Ausprägungen angeboten. Zum einen können sie als offene Publikumsfonds für den klassischen Retail-Kunden oder als offener Spezial AIF für institutionelle bzw. professionelle und semiprofessionelle Kunden konzipiert werden. Im Zusammenhang mit ei... [mehr lesen]

Lesen Sie auch den Hauptbeitrag zum Thema „Spezial-AIF“, der weitere Aspekte behandelt. Diesen Beitrag finden Sie hier.

OGAW Richtlinie

OGAW (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) sind Fonds, die in Übereinstimmung mit der OGAW-Richtlinie eingerichtet worden sind. Nach der Definition der OGAW-Richtlinie sind das Organismen, deren ausschließlicher Zweck es ist, beim Publikum beschaffte Gelder für gemeinsame Rechnung nach dem Grundsatz der Risikostreuung in Wertpapieren und/oder anderen relativ liquiden Finanzanlage... [mehr lesen]

Online-Zeichnungen (Direktzeichnung)

Aktien und andere Wertpapiere kann man schon seit Jahrzehnten online an der Börse handeln. Seit 2017 ist es außerdem zunehmend möglich, bestimmte Fonds, genauer gesagt Alternative Investmentfonds digital zu zeichnen. Bislang mussten Investoren einen Kapitalanlagevermittler beauftragen, um die Zeichnungen durchzuführen, oder sich selbst an das jeweilige Emissionshaus wenden und umfangreiche Dok... [mehr lesen]

P

Portfoliomanagement

Was ist Portfoliomanagement?

Das Portfolio

In seiner ursprünglichen Bedeutung bezeichnet das Wort „Portfolio“ einen mit vielen Fotografien ausgestatteten Bildband oder die Mappe mit Arbeitsproben eines Fotografen oder Künstlers. Wenn es um Finanzen geht, gebraucht man diesen Begriff für eine Ansammlung von unterschiedlichen Investitionen. Dabei kann es sich um Aktien hande... [mehr lesen]

Private Altersvorsorge

Die Rentner werden immer jünger und aktiver – Deutschland erlebt im Jahre 2022 die unternehmungslustigste Rentnergeneration in seiner Geschichte. Ein so aktives Leben mit Reisen, kulturellen und sozialen Erlebnissen kostet mehr Geld als nur daheim zu sitzen. Eine rechtzeitige Finanzplanung für den (Un-) Ruhestand ist deshalb wichtiger denn je - Stichwort Private Altersvorsorge.

Rente plus ... [mehr lesen]

test

Private Equity

Der Begriff Private Equity beschreibt nichtbörsliche Unternehmensbeteiligungen via Eigenkapital-Anlageformen (privates vs. öffentlich gehandeltes Eigenkapital). Für Privatanleger steht die Assetklasse seit den späten 90er Jahren des 20. Jahrhunderts über Publikumsfonds deutscher Anbieter offen. Ihren Boom erlebte sie hierzulande in der Zeit zwischen dem Zusammenbruch des Neuen Marktes und dem... [mehr lesen]

Private Investoren

Was sind Private Investoren?

An den Finanzmärkten unterscheidet man drei Arten von Investoren, Institutionelle, Semiprofessionelle und Private Investoren. Es handelt sich bei Letzteren durchgehend um natürliche Personen, während institutionelle Anleger juristische Personen sind, die hohe Investitionssummen professionell managen. Nur wenige Kleinanleger verfügen üb... [mehr lesen]

Hinweis:  dies ist ein separater Aspekt des Begriffs „Investoren“. Den kompletten Artikel zum Thema mit allen Unterthemen finden Sie hier.

Private Placement

Definition Private Placement

Ein Private Placement (zu Deutsch Privatplatzierung) meint die Emission von Wertpapieren oder Sachwert-Beteiligungen durch einen Emittenten an eine begrenzte Anzahl von ausgewählten Investoren ohne öffentliches Angebot. Generell bedeutet Placement den (Erst-) Verkauf von Vermögensgegenständen an Anleger – sei es direkt oder über die Ausgabe von Fondsant... [mehr lesen]

Prospekt

Was ist ein Prospekt?

Grundsätzlich handelt es sich bei einem Prospekt um eine werbliche Broschüre zur Unterstützung des Verkaufs von Waren und Dienstleistungen. Im finanzwirtschaftlichen Kontext dient der Prospekt der umfangreichen und zuverlässigen Information der Anleger über Wertpapiere, Vermögensanlagen und deren Emittenten als Basis für sachgerechte Anlageentscheidungen. Pros... [mehr lesen]

Publikumsfonds

Was ist ein Publikumsfonds?

Mit dem Begriff Publikum bezeichnet man alle Anleger, die weder als semiprofessionelle noch professionelle Anleger bezeichnet werden können. Hierbei handelt es sich also um Privatanleger, die dem breiten Publikum zugerechnet werden können. In dem Zusammenhang spricht man auch von Kleinanlegern. Bei Publikumsfonds handelt es sich in der Regel um offene In... [mehr lesen]

R

RAIF

Definition: Was ist ein RAIF?

RAIF ist die Abkürzung für den englischen Terminus „Reserved Alternative Investment Fund“. Diese Rechtsform für Investmentfonds entstammt Luxemburger Recht und beschreibt einen Fonds für erfahrene Anleger, der nicht direkt, sondern über einen (zwingend) regulierten Fondsmanager (z. B. eine Kapitalverwaltungsgesellschaft, KVG) errichtet und verwaltet ... [mehr lesen]

Realkapital

Gelegentlich hört man in finanzwirtschaftliche Kontext den Begriff Realkapital. Worum handelt es sich dabei?

Definition Realkapital

Realkapital wird im Gegensatz zu Geld- und Humankapital, immateriellen Wirtschaftsgütern (wie etwa Patente und spezifisches Know-how) und Werkstoffen definiert als Sachkapital. Es stellt die Summe der Betriebsmittel eines Unternehmens dar, etwa Produktionsa... [mehr lesen]

Regulierung

Sinn einer Regulierung des Finanzsektors

Wie wichtig eine funktionierende Finanzwirtschaft für das Bestehen einer Volkswirtschaft ist, hat uns spätestens die Finanzkrise der Jahre ab 2008 gezeigt. Eine Regulierung des Finanzsektors im Sinne einer effizienten Beaufsichtigung ist deshalb ein unverzichtbarer Stabilitätsanker, der mit steigender internationaler Verflechtung umso wichtiger ... [mehr lesen]

Rendite

Herleitung und Definition von Rendite

Das Wort Rendite entstammt der italienischen Sprache und meint Gewinn und/oder Ertrag. Im speziellen meint man den Kapitalertrag, der aus einer Finanzinvestition resultiert. Man ermittelt die Rendite auf einen Zeitraum bezogen. Meistens ist dieser ein Jahr, ausgedrückt häufig als „p. a.“ vom Lateinischen „per annum“), so dass alternative Anl... [mehr lesen]

Rentabilität

Was ist Rentabilität

Sowohl für Anleger als auch für Kreditgeber und Unternehmen selbst ist die Rentabilität eine der wichtigsten Kennzahlen als Maßstab zur Messung, Analyse, Kontrolle und Planung eines Unternehmenserfolges oder einer Investitions-/Anlageentscheidung. Allgemein bezeichnet Rentabilität das Verhältnis einer ausgewählten Erfolgsgröße zum eingesetzten Kapital (bezog... [mehr lesen]

Repowering

Definition: Was ist Repowering?

Repowering (auf Deutsch: Kraftwerkserneuerung) umschreibt den vollständigen oder teilweisen Austausch bzw. die Aufwertung alter Kraftwerke zur Energieerzeugung durch neue mit dem Ziel, die vorhandene Leistung und/oder ihren Wirkungsgrad zu optimieren. Das kann etwa geschehen, indem bei einem Solarpark schadhafte oder wenig effiziente Solarmodule gegen neue... [mehr lesen]

Risikomanagement

Ein risikoloses Leben gibt es nicht, genau so wenig wie ein risikoloses Wirtschaften. Das ist in der Finanz- und Anlagebranche nicht anders als in der Möbelproduktion oder beim Buchen einer Urlaubsreise. Die Zukunft ist nicht vorhersehbar, deshalb brauchen wir Risikomanagement, um mit der Unsicherheit bezüglich vor uns liegender Ereignisse und deren Auswirkungen umgehen und angemessene Entscheid... [mehr lesen]

S

Sachwertbeteiligung

Was ist eine Sachwertbeteiligung?

Investieren in Sachwerte

Unter die Anlageform Sachwertbeteiligung fallen vor allem Beteiligungen an Wirtschaftsgütern wie Immobilien, insbesondere Gewerbe- und Wohnimmobilien und an nachhaltigen Energieanlagen wie Wind- und Solarkraftwerken. Was diese Investments so attraktiv macht, ist auch der Umstand, dass sie selbst in Zeiten schwacher Konju... [mehr lesen]

Semiprofessionelle Investoren

Was sind Semiprofessionelle Investoren?

Diese Kategorie wurde für institutionelle Anleger geschaffen, die nicht sämtliche Kriterien eines professionellen Anlegers erfüllen. Laut Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) §1 (19) 33 sind semiprofessionelle Investoren Anleger, die Anteile an einem Spezial-AIF erwerben. Dabei ist der Anleger verpflichtet, eine Kompetenzerklärun... [mehr lesen]

Hinweis: dies ist ein separater Aspekt des Begriffs „Investoren“. Den kompletten Artikel zum Thema mit allen Unterthemen finden Sie hier.

Solarenergiefonds

Solarenergiefonds verwenden das eingezahlte Kapital der Fonds-Anleger zum Kauf von projektierten oder bereits produzierenden Solaranlagen. Vereinzelt sind die Anbieter dieser Kapitalanlagen auch selbst aktiv in der Projektierung von Solarenergieanlagen.

Solarenergiefonds als Investition in Erneuerbare Energien

Solarenergie ist eine beliebte Anlageklasse im Bereich der Alternativen Investm... [mehr lesen]

Sondervermögen

Was ist ein Sondervermögen?

Bei offenen Investmentfonds bilden das eingelegte Kapital der Anleger und die damit erworbenen Vermögensgegenstände das sogenannte Sondervermögen. Vermögensgegenstände eines Investmentfonds können beispielsweise Aktien, Bezugsrechte, Renten, Immobilien, Rohstoffe und liquide Mittel sein. Das Sondervermögen zeichnet sich dadurch aus, dass es vom Kapital ... [mehr lesen]

Spezialfonds (Spezial-AIF)

Was sind Spezialfonds?

Grundsätzlich sind geschlossene alternative Investmentfonds (AIF) nach Definition des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) Investmentvermögen, die in alternative Kapitalanlagen wie z.B. Immobilien, Private Equity oder Erneuerbare Energien Anlagen investieren. Eine besondere Ausprägung des AIF ist der Spezial-AIF. Diese Fonds werden in Deutschland für einzelne (Indivi... [mehr lesen]

Substanzquote

Definitionen der Substanzquote

Definition gemäß Ex-Ante-Analyse

Bei der ex-ante-Analyse von Sachwertbeteiligungen steht die Betrachtung der Substanzquote weit vorn: Sie ist definiert als derjenige Teil des Investments der Anleger (zum Beispiel der Zeichner eines geschlossenen Fonds), der tatsächlich nach Abzug der Initialkosten (die früher auch als Weichkosten bezeichnet wurd... [mehr lesen]

T

Thesaurierung

Definition Thesaurierung

Der Ausdruck Thesaurierung stammt aus dem Griechischen und ist von "thesauros" abgeleitet, was wir mit „Schatzhaus“ übersetzen können. Damit bezeichnet man in einem finanzwirtschaftlichen Kontext das Einbehalten im Gegensatz zur Ausschüttung erzielter Gewinne. Diese Beträge werden statt dessen reinvestiert. Thesaurierende Fonds leisten also keine Ausschüt... [mehr lesen]

Transparenzprinzip

Definition: Was ist das Transparenzprinzip?

Das Transparenzprinzip in steuerlicher Hinsicht bedeutet, dass Personengesellschaften nicht selbst einkommensteuerpflichtig sind. Zu diesen Rechtsformen gehören etwa die Kommanditgesellschaft (KG, GmbH & Co. KG, die bei vielen geschlossenen AIF Anwendung findet, die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) und die Offene Handelsgesellschaft (oHG... [mehr lesen]

Treuhänder/Treuhänderin

Was macht ein Treuhänder?

Einfach gesagt handelt es sich bei einem Treuhänder um eine Person oder Institution, die dazu berechtigt oder verpflichtet ist, die Interessen einer anderen Person wahrzunehmen. Aber bei diesem Thema haben die Juristen das Sagen und die halten nicht viel von Vereinfachungen. Sie reden auch nicht von Personen und Institutionen, sondern von Rechtssubjekten. Und d... [mehr lesen]

U

Umweltfonds

Was ist ein Umweltfonds?

Der Mai 2018 war in Deutschland der wärmste Frühlingsmonat seit über 130 Jahren. Extreme Wetterbedingungen nehmen rund um den Erdball weiter zu, dass es einen Klimawandel gibt, werden heute die wenigsten bestreiten wollen. Damit sich diese bedrohlichen Entwicklungen nicht fortsetzen, wollen sich immer mehr Menschen engagieren, in zunehmendem Maße auch Kapitala... [mehr lesen]

Hinweis: In den letzten Jahren wurden bereits erfolgreich mehrere Fonds platziert. Mit EURAMCO können professionelle Investoren  ebenfalls in Umweltfonds investieren … [mehr lesen]

V

Verkaufsprospekt

Definition: Was ist ein Verkaufsprospekt?

Zunächst einmal versteht man unter einem Prospekt eine Werbeschrift. Bezogen auf Wertpapiere ist damit das Dokument gemeint, das vor einem öffentlichen Angebot dieser Wertpapiere veröffentlicht werden muss. Es wird auch Wertpapier- oder Emissionsprospekt genannt. Vor der Zulassung dieser Papiere an einem organisierten Markt muss der Verkaufspro... [mehr lesen]

Vermögensverwaltung

Was macht eine Vermögensverwaltung?

Die Betreuung von Finanzvermögen ist die Aufgabe der Vermögensverwaltung. Für diese Tätigkeit wird heute auch oft der englische Begriff „Asset Management“ verwendet. Nach dem Bankenaufsichtsrecht lautet die korrekte Bezeichnung in Deutschland Finanzportfolioverwaltung. Vermögensverwalter treffen für private und auch für institutionelle ... [mehr lesen]

Verwahrstelle

Was ist eine Verwahrstelle?

Mit dem Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) im Jahre 2013 übernahmen Verwahrstellen viele der vorher von einer Depotbank ausgeführten Funktionen und noch einige weitere. Es handelt sich bei einer Verwahrstelle um ein Kreditinstitut, das Investment- oder Sondervermögen von Investmentfonds in Depots verwahrt. Verwahren bedeutet, dass das entspre... [mehr lesen]

W

Weichkosten

Definition: Was sind Weichkosten?

Der Ausdruck Weichkosten entstammt dem Umfeld geschlossener AIF(früher „geschlossener Fonds“). Er bezeichnet den Teil der Kosten dieser Fonds, der nicht direkt von dem oder den Investitionsobjekten abhängt. Sie dienen dementsprechend nicht zur Deckung der Erwerbs- oder Nebenkosten der Investitionsgegenstände (so etwa die Notargebühr beim Erwe... [mehr lesen]

Windfonds/Windenergiefonds

Spricht man über Windenergiefonds, so bietet sich an, zunächst kurz auf die Grundlagen der Windenergieerzeugung einzugehen.

Wind als klassische erneuerbare Energiequelle

Windkraft gehört zusammen mit Wasserkraft zu den ältesten regenerativen Energiequellen. Bereits seit mehreren tausend Jahren nützen Menschen Windmühlen, um die kinetische Energie des Windes nutzbar zu machen, zunäc... [mehr lesen]

Wohnungseigentumsgesetz (WEG)

Definition Wohnungseigentumsgesetz (WEG)

Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) wurde 1951 eingeführt, um gesetzliche Regelungen für das Eigentum an Gebäudeteilen zu schaffen. Davor gab es diese nicht - nicht im BGB, nicht anderswo. Mit dem neuen Gesetz entstand somit eine rechtliche Grundlage für das Zusammenwirken von Wohnungseigentümern in einem „gemeinschaftlichen“ Wohngebäu... [mehr lesen]

Z

Zeichnungsbetrag

Definition Zeichnungsbetrag

Bei der Beteiligung an einem AIF unterzeichnen Anleger einen Zeichnungsschein - einer anderen Bezeichnung für Beitrittsvereinbarung -, in dem die Höhe ihrer Beteiligungssumme aufgeführt sein muss. Dieser Zeichnungsbetrag ist dabei definiert als die vom einzelnen Investor insgesamt zur Verfügung gestellte Kapitalmenge. Dieser Betrag kann auf einmal oder in R... [mehr lesen]

Zeichnungsfrist

Definition  Zeichnungsfrist

Unter der Zeichnungsfrist versteht man allgemein die Zeitspanne , in der interessierte Anleger neu aufgelegte Fonds und Wertpapiere auf dem Erstmarkt erwerben  oder Aktien bei erstmaligem Börsengang zeichnen können. Zeichnen Interessenten ein Wertpapier oder einen Fondsanteil, verpflichten sie sich, den entsprechenden Anteil zum Ausgabepreis zu kauf... [mehr lesen]

Zinsen

Herkunfts des Begriffs Zinsen

Der Begriff Zinsen leitet sich vom lateinischen Census (= Abschätzung) her und bezeichnet das Entgelt, das man für die zeitweise Überlassung von Kapital leistet. Bisweilen interpretiert man auch Miete und Pacht als „Zins“ für die Überlassung von Gebäuden oder Gebäudeteilen. Die Höhe des Zinses, oftmals auch als der Zinssatz bezeichnet, hängt von ... [mehr lesen]

Zweitmarkt für geschlossene AIF

Wie funktioniert der Zweitmarkt Für Geschlossene AIF?

Wer in einen geschlossenen Alternativen Investmentfonds (AIF)   investiert, erwirbt eine unternehmerische Beteiligung an der Fondsgesellschaft und partizipiert an den Ergebnissen der Fondsgesellschaft. Solche Beteiligungen werden nicht wie Aktien und andere Wertpapiere frei gehandelt. Eine Veräußerung vor dem Laufzeitende ist ... [mehr lesen]

 

 

 



Wir sind Mitglied bei: