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Semiprofessionelle Investoren

Was sind Semiprofessionelle Investoren?

Diese Kategorie wurde für institutionelle Anleger geschaffen, die nicht sämtliche Kriterien eines professionellen Anlegers erfüllen. Laut Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) §1 (19) 33 sind semiprofessionelle Investoren Anleger, die Anteile an einem Spezial-AIF erwerben.

Dabei ist der Anleger verpflichtet, eine Kompetenzerklärung abzugeben, aus der hervorgeht, dass er sich sämtlicher Risiken, die mit seiner Investition verbunden sein können, bewusst ist.

Die AIF-Verwaltungsgesellschaft oder eine von ihr beauftragte Vertriebsgesellschaft muss den Sachverstand sowie die Kenntnisse und Erfahrungen des Anlegers bewerten. Ferner muss sie feststellen, ob der Anleger tatsächlich in der Lage ist, alle mit dem Investment verbundenen Risiken einzuschätzen und zu bewerten und damit in der Lage ist, seine Anlageentscheidung selbstständig zu treffen. Außerdem muss der semiprofessionelle Investor mindestens einen Betrag von 200.000 Euro investieren.

Zu welcher Kategorie von Anlegern ein Investor gehört, muss grundsätzlich für jeden Fonds separat geprüft werden. So kann es beispielsweise sein, dass ein Investor aufgrund besonderer Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Immobilien bei einem Immobilien-AIF als semiprofessionell eingestuft wird, bei einem AIF mit einem anderen Portfolio diese Einstufung aber nicht erhält.

Weiterführende Links

Semiprofessionelle Investoren: weitere Definition zum Vergleich

Wir empfehlen Ihnen unseren großen Überblicksartikel zum Thema „Investoren“, der auch die Institutionellen Anleger und Privaten Investoren behandelt und alle drei Gruppen in einen Kontext stellt. Diesen Beitrag finden Sie hier.

 

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