Aschheim (bei München), 03.02.2026. Nach knapp 19 Jahren steht der von EURAMCO gemanagte Mikrofinanz-Fonds I vor einem erfolgreichen Abschluss. Im Jahr 2007 bot diese geschlossene Fondsbeteiligung deutschen Privatanlegern erstmalig die Chance, durch die Vergabe von Mikrofinanzkrediten an Kleinst- und Kleinunternehmer in Asien und Afrika, Gutes zu tun und zugleich daran zu partizipieren. Dieses damals einzigartige Konzept findet nun ein erfolgreiches Ende.
Mikrofinanzkredite sind ein Konzept, für das Muhammad Yunus, ein Wirtschaftswissenschaftler, Geschäftsmann und Politiker aus Bangladesch, im Jahr 2006 den Friedensnobelpreis erhielt. Die Idee, Kleinst- und Kleingewerbetreibende mit vergleichsweise winzigen Geldbeträgen – die Spanne reicht hier von 10 bis zu einigen 100 US-Dollar – zu unterstützen, ist jedoch viel älter. Sie geht zurück in das 19. Jahrhundert, als Friedrich Wilhelm Raiffeisen einen Hilfsverein zur Unterstützung der notleidenden ländlichen Bevölkerung gründete – auf der Basis von Selbsthilfe und Solidarität.
Mit dem Mikrofinanz-Fonds I konnten sich deutsche Privatanleger zum ersten Mal an solchen Projekten beteiligen. Der Fonds investierte geplant 12 Millionen US-Dollar in Aktien einer von Catalyst Microfinance Investors (CMIC) gemanagten Zielgesellschaft, die wiederrum Mikrofinanzinstitute finanzierte. Die Entwicklung dieser Gesellschaft hat alle Krisenjahre seit Auflage 2007 unbeschadet überstanden – insgesamt wurden mittelbar knapp 300 Millionen US-Dollar an 1,8 Millionen Kreditnehmer in Indien, den Philippinen, Pakistan und mehreren afrikanischen Staaten vergeben. Die Mittel dienten vor Ort dazu, sich eine neue Existenz aufzubauen und dadurch den Lebensunterhalt zu sichern.
Nun hat die Fondsgesellschaft ihre letzten Anteile an der Zielgesellschaft veräußert. Aus dem Erlös wird eine fünfte Auszahlung in Höhe von 21 Prozent des eingezahlten Kommanditkapitals an die Anleger geleistet. Bis Ende 2018 waren bereits Ausschüttungen in Höhe von 175 Prozent geflossen. Trotz der nachfolgenden Pandemiejahre und geopolitischer Herausforderungen durften sich die Anleger danach über weitere 25 Prozent freuen. Damit ergibt sich für die Investoren dieses einzigartigen Mikrofinanz-Fonds I ein Gesamtmittelrückfluss in Höhe von 200 Prozent.
„Wir sind stolz darauf, mit unserem innovativen Angebot, das bei Auflage durchaus kritisch gesehen wurde, einen derart nachhaltigen Mehrwert sowohl für die Kreditnehmer in der dritten Welt als auch für unsere Anleger geschaffen zu haben“, betont Jürgen Göbel, Geschäftsführer der EURAMCO Gruppe. „Hier ergänzen sich gesellschaftliche Verantwortung und eine angemessene Rendite zu einem im besten Wortsinne nachhaltigen Investment.“.
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