Glossar / Wissensdatenbank

Gesamtmittelrückfluss

Unter den Kennzahlen, die einen Vergleich unterschiedlicher Anlagealternativen ermöglichen, ist der Gesamtmittelrückfluss eine der einfachsten Informationen.

Definition Begriff Gesamtmittelrückfluss

Er wird definiert als die Summe aller Auszahlungen (in Euro oder ggf. in einer Fremdwährung) an die Anleger (z. B. die Zeichner einer Sachwertbeteiligung in Form eines geschlossenen Immobilienfonds) während der gesamten Beteiligungslaufzeit von beispielsweise 15 Jahren.

Dazu gehören die laufenden Auszahlungen aus Bewirtschaftungsüberschüssen, die Rückzahlung des eingezahlten Kapitals und der anteilige Veräußerungserlös beim abschließenden Exit, also etwa dem finalen Verkauf der Fonds-Immobilien oder der Beteiligungen an Unternehmen bei einem Private-Equity-Fonds .

In der Regel werden die Rückflüsse auf das ursprüngliche, nominale, vom Anleger gezeichnete Kapital bezogen, die Angabe des Gesamtmittelrückflusses erfolgt in Prozent, und zwar regelmäßig vor Steuern.

Ein Gesamtmittelrückfluss in Höhe von beispielsweise 160 % besteht also wirtschaftlich betrachtet aus 100 % ursprünglichem Anlage-Kapital der Investoren und 60 % „Überschüssen“, die über die gesamte Fondslaufzeit ausgeschüttet wurden.

Zur Abrundung des Bildes könnte das Fonds-Management bei der Berechnung des Gesamtmittelrückflusses das vom Anleger eines geschlossenen Fonds oft zusätzlich zu seiner Nominalbeteiligung gezahlte Agio miteinbeziehen.

Quellen der EURAMCO zum Thema Gesamtmittelrückfluss

Agio 
Private-Equity-Fonds
Sachwertbeteiligung

Weiterführende Links 

Kennzahlen

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